Wer viel mit RAW-Dateien arbeitet, kennt wahrscheinlich Problem: Es heißt Lightroom und die aktuelle Version gibt’s nur im Abo. Deshalb teste ich momentan kostenlose Alternativen. Eine heißt RapidRAW und ich bin recht angetan: Die Software ist schlank, schnell und komplett non-destruktiv – das Original bleibt, wie bei Lightroom auch, also immer unangetastet.
RapidRAW ist GPU-beschleunigt und fühlt sich dadurch auch bei größeren Bildmengen bis jetzt angenehm flott an. Neben klassischen Werkzeugen wie Belichtung, Kontrast, Kurven, Weißabgleich und Farbkorrektur bietet das Tool Maskierungsfunktionen und KI-Features, etwa zur Motiv- oder Himmelerkennung. Damit lassen sich Looks wie „Teal & Orange“ oder kontrastreiche Cinematic-Grades effizient umsetzen … die man sich als LUT übrigens von ChatGPT erzeugen lassen kann.
Besonders spannend: RapidRAW ist Open Source und läuft auf Windows, macOS und Linux – ohne Abo-Zwang. Und glaube nur 20 MB groß oder so. Da wird auf jeden Fall kein Legacy-Code mitgeschleppt. 😀
Ich gehe davon aus, dass die Software auch in Zukunft weiterentwickelt wird und sie ist jetzt schon sehr gut.